Qualität und Preis sind entscheidend um Produkte erfolgreich im Auland zu platzieren



Investitionen in globale Standards in der Lebensmittelproduktion und die Einführung von nationalen Standards, die von einzelnen Ländern der EU und des Fernen Osten gefordert werden, sind eine Grundvoraussetzung für das Vordringen mazedonischer Produkte auf den ausländischen Märkten. Dem Weltmarkt sind die Produkte der mazedonischen Produzenten trotz einer hervorragenden Qualität und konkurrenzfähiger Preise eher unbekannt. 

Das Unternehmen „Makprogres“ aus Vinica setzt 80 Prozent seiner Produktion im Ausland ab. Damit ist das Unternehmen der größte Lebensmittelexporteur in Mazedonien, dessen Produkte in weltweit 55 Staaten verkauft werden. Marokko und Malta sind die neuesten Länder, in denen die Produkte von „Makprogres" erhältlich sind.“

„Das vergangenen Jahr war das erfolgreichste seit Bestehen des Unternehmens. Wir produzierten 14.500 Tonnen unserer Produkte und erreichten im Vergleich zu 2015 eine Exportsteigerung um 6 %. Der Trend des Exportwachstums hält auch im ersten Quartal dieses Jahres an. Anfang des Jahres notierten wir einen Anstieg von 9,5 %. Entscheidend für den Eintritt auf einen neuen Markt sind die Qualität und der Preis des Produkts. Aber auch das Produktdesign ist außerordentlich wichtig und wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Wert darauf gelegt. Wichtig ist auch die Teilnahme an Messen, auf denen wir unsere mehr als 300 verschiedenen Produkte vorstellen. Das Ergebnis dieser Messeteilnahmen ist der Eintritt in neue Märkte, darunter China, Libanon, Malediven u.a. Wir erwarten zur Zeit eine Ausweitung des Exports nach Portugal, Spanien, Schweden, Dänemark, Norwegen ...", erklärte Gligor Cvetanov, Geschäftsführer von Makprogres.

Ihm zufolge beeinflusst die aktuelle politische Situation der inländische Süßwarenindustrie. Der Verbrauch ist zurückgegangen und die Unternehmen weisen einen Umsatzrückgang auf.

„Wir sind besorgt über die Situation auf dem Inlandsmarkt. Im ersten Quartal dieses Jahres erreichten wir ein Wachstum des Gesamtumsatzes um 6,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im letzten Jahr, allerdings ist dies durch das Wachstum der Exporte bedingt. In Mazedonien weisen wir einen Rückgang von 2,8 % auf. Der Rückgang der Nachfrage war am stärksten im März diesen Jahres zu spüren. Die politische Instabilität beeinflußt den Gesamtverbrauch im Land", sagt Cvetanov.

Er fügte hinzu, dass das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren rund acht Millionen Euro investiert hat, zuletzt in eine neue Produktionslinie für Waffeln, die einen Wert von zwei Millionen Euro hat.

„Makprogres“ wurde 1990 vom Vater von Gligor,  Alexander Cvetanov gegründet, der auch Hauptgeschäftsführer  des Unternehmens ist. Es handelt sich um eine Familienunternehmen, das zur Zeit 600 Mitarbeiter beschäftigt.