28. Dezember 2011: DMWV Neujahrs-Lunch mit dem Ministerpräsidenten der Republik Mazedonien, Nikola Gruevski

Abendcocktail der DMWV gemeinsam mit MABA und SIPPO

Die DMWV organisierte am 26.05.2011 gemeinsam mit ihren Partnern MABA und SIPPO einen Frühlingscocktail in der Cafebar Intermezzo für ihre Mitglieder. Die DMWV präsentierte sich das erste Mal gemeinsam mit der MABA und der SIPPO der Öffentlichkeit.

Das köstliche Buffet und die Musik rundeten den Abend ab.

Ein durch und durch gelungener Donnerstagabend fanden alle Teilnehmer und DMWV-Mitglieder.

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Round-Table: "Der Gesundheitssektor in Mazedonien-Aktuelle Situation und Perspektiven für deutsche Investitionen"

Die Deutsch-Mazedonische Wirtschaftsvereinigung organisierte am 01.03.2011 ein Round-Table zum Thema: "Der Gesundheitssektor in Mazedonien-Aktuelle Situation und Perspektiven für deutsche Investitionen".

Das deutsche Unternehmen "Fresenius MedicalCare", welches interessiert ist, in Mazedonien zu investieren, erörtert die Möglichkeiten zur Eröffnung von Dialysezentren  durch öffentich-private Partnerschaften. "Fresenius MedicalCare" ist führend auf dem Gebiet der Dialyse und der Eintritt des Unternehmens auf den mazedonischen Markt würde hohe europäische Standards gewährleisten und das Leben der Patienten deutlich verbessern.  Gleichzeitig wäre das auch ein Signal an Europa, dass dies der richtige Moment ist, in Mazedonien zu investieren.

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Panel-Diskussion: Das Steuersystem in Mazedonien und Vorschläge zu seiner Verbesserung

Die Deutsch-Mazedonische Wirtschaftsvereinigung organisierte Anfang Februar 2011 eine Diskussionsrunde über das Steuersystem in Mazedonien. Gast auf dieser Veranstaltung war Herr Goran Trajkovski, Direktor der mazedonischen  Steuerbehörde. Die Wirtschaftsverteter hatten die Gelegenheit, den Direktor der Steuerbehörde über die Herausforderungen bei den Steuerprozeduren zu informieren.  Seinerseits berichtete Herr Trajkovski über die Modernisierung des mazedonischen Steuersystems, die Vereinfachung der Steuerprozeduren und die Beschleunigung der Mehrwertsteuerrückerstattung sowie über die neu eingeführte Dienstleistung „elektronische Steuerkarte“, mit der die Unternehmen jederzeit ihre Steuerpflichten und –forderungen überprüfen können.

Die Mehrwertsteuerrückerstattung ist ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt für die Unternehmen. Durch die rechtzeitige Rückerstattung, sind die Unternehmen zahlungsfähig gegenüber ihren Zulieferern und halten ihre Liquidität dadurch aufrecht. „In dieser schwierigen Periode, hatten wir bei der Mehrwertsteuerrückerstattung große Unterstützung und Verständnis von der Direktion für große Steuerzahler“, erklärtet Leonida Trajkovska, Finanzdirektorin des größten mazedonischen Stahlwerks Makstil.

Die Vielzahl der anwesenden Mitgliedsunternehmen auf dieser Veranstaltung zeigte, dass die Unternehmer bereit sind mit eigenen Vorschlägen und Ideen an der Erstellung der Steurgesetzgebung mitzuwirken. Die Unternehmer hoben die Bedeutung einer regelmäßigen Kommunikation zwischen der Unternehmerschaft und der Steuerbehörde hervor.  

Ziel dieser Panel-Diskussion war aufzuzeigen, dass die Steuerbehörde ein Service für die Unternehmen ist. Gleichzeitig soll die Wahrnehmung gestärkt werden, dass Unternehmer und Steuerbehörde Partner sind. Die Unternehmer und die Vertreter der Steuerbehörde waren sich einig darüber, dass die Entwicklung des Steuersystems in Mazedonien und die Arbeit der Steuerbehörde einen positiven Trend aufzeigen.

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INFORMATIONSREISE AUS SERBIEN UND MAZEDONIEN NACH DEUTSCHLAND

Vom 10.-14. Oktober 2011 fand eine Informationsreise aus Serbien und Mazedonien nach Deutschland zum Thema Energieeffizienz in Gebäuden statt. Lesen Sie den ganzen Bericht hier!

 

Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft 2011

Im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft wurden auch in diesem Jahr fünf hochqualifizierte Stipendiaten in namhafte deutsche Unternehmen vermittelt. Sie verbringen drei- bis sechsmonatige Betriebspraktika in Deutschland und lernen die Arbeitsabläufe und die Unternehmenskultur ihrer Arbeitgeber kennen. Nach ihrem Deutschlandaufenthalt sollen die Stipendiaten die gewonnenen Erfahrungen und Kontakte in ihrem Heimatland einbringen und so zum Know-How-Transfer beitragen. Auf entsprechende Aufrufe in der Presse und an den Universitäten des Landes Ende 2010 gingen allein in Mazedonien 100 Bewerbungen ein. Von den Bewerbern schafften es 30 in persönliche Auswahlgespräche. Zum Schluss machten 5 mazedonische Stipendiaten das Rennen. Alle fünf Stipendiaten wurden vor Ihrer Abreise von der Deutschen Botschafterin Ulrike Knotz empfangen, die mit ihnen ein ausführliches Gespräch über ihre Berufspläne und ihre Erwartungen an Deutschland führte. Am Empfang nahmen neben der Deutsch-Mazedischen Wirtschaftsvereinigung und der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft Skopje die Koordinatorin vom Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft aus Berlin teil.

Ende Juni werden die Praktikanten nach Berlin reisen, wo sie sich zu einem 4-tägigen Seminar mit allen Stipendiaten aus Südosteuropa treffen werden. Neben einem Besuch des Deutschen Bundestages, Gesprächen und einem Empfang beim Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, stehen intensive Gespräche im Auswärtigen Amt und ein Vorbereitungstraining auf dem Programm.

Anschließend werden die Stipendiaten ihre Praktika in den verschiedenen Firmen im gesamten Bundesgebiet antreten.  

Die Durchführung des Programms liegt beim Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft, die regionale Koordiniation hat die Zoran-Dzindzic-Stiftung in Belgrad übernommen, in Mazedonien gemeinsam mit der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft und der DMWV. Finanziell wird es von der Bundesregierung und den Gastunternehmen getragen. Als lokaler Partner in Mazedonien konnte dazu die Boris-Trajkovski-Stiftung gewonnen werden.

Zu den wichtigsten Zielen des Programms zählt die Schaffung neuer Netzwerke für die deutsche Wirtschaft. Daneben hat das Programm, vor dem Hintergrund des EU-Annäherungsprozesses, auch eine starke Signalwirkung für die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit Deutschlands mit den Ländern der Region. Durch die Ausweitung sollen zudem die regionale Zusammenarbeit und die Wirtschaftsbeziehungen in Südosteuropa gestärkt werden.